Immer diese Motherfucker
Auf dem Gerichtsflur raunt mir ein zuvor über eine Stunde von mir durchgekneteter Zeuge im Beisein seines Anwalts zu:
„Ich ficke Deine Mutter?“
Meine Frage, ob er denn nicht in der Lage sei, auf seinem Alter entsprechende Damen zurückzugreifen und unter einer Sexualstörung leide und nicht lieber eine entsprechende Therapie einfädeln wolle, wenn er auf meine betagte Mutter zurückgreifen müsse, erzeugte in ihm Bewegungen, die darauf deuten ließen, dass er einen kurzen Moment daran dachte, mich körperlich anzugehen.
Die zahlreich auf dem Flur ebenfalls die Pause genießenden Polizeibeamten und der hektisch sich dazwischenstellende Kollege seines Vertrauens verhinderten dann aber doch, auszuprobieren, ob der körperliche Angriff auf mich folgenlos an ihm vorüberziehen würde.
Immer diese Motherfucker!

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Och Meeensch, schade. So eine Nebenklage mit den V4 wäre doch mal was Neues. 😉
Ich muss zwar humpeln, aber für eine gesteckte Gerade zur Abwehr eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs hätte es schon noch gereicht 😀
Ich wünsche Ihnen natürlich nur alles Gute, aber mir ging es wie dem Kollegen Hoenig und ich dachte einen Moment lang „Schade“. Zumindest haben Sie wohl die Bestätigung bekommen vorher alles richtig gemacht zu haben, wenn der Zeuge so gut auf Sie zu sprechen war 😉 Und weshalb kam der Zeuge denn gleich mit eigenem Anwalt?
Er bedurfte eines Zeugenbeistandes, weil ich schon zuvor angekündigt hatte, dass ich nachweisen werde, dass gegen ihn ggf. wegen falscher Verdächtigung zu ermitteln sein wird und deshalb zumindest in Teilbereichen § 55 StPO anzuwenden sei.
Er wird sich nachträglich grämen, dass er überhaupt etwas gesagt hat und mir die Möglichkeit gegeben hat, ihn zu zerschneiden wie eine Salami.
Wäre ein Angriff auf Dich so was wie Schändung eines Denkmals >?
Nein, doch eher die Bitte, ein wenig Spaß zu haben.
Bloß keine Verletzungen provozieren. Denk an Deinen Urlaub.
Urlaub, Urlaub? Ich kann mich nicht erinnern! (Siiiieeben oder acht Wochen noch, Puhhhh)
Ok, vorher Kurzurlaub in SH. 😉
Pingback: Too much information - Papierkorb - Lesezeichen vom 9. Januar 2014
Zeugen „durchkneten“ oder „Zerschneiden wie eine Salami“ gehört aber auch nicht gerade zum menschenfreundlichsten Vokabular. Dass sich manche Zeitgenossen verbal nicht wie der rhetorisch elegante Florettfechteranwalt wehren können: geschenkt. Oder focht der Florettfechter nur deshalb so mutig, weil genügend Sekundanten bereitstanden?
Glashaus -> Steine?
Der Florettfechter tat das, wofür er bezahlt wird und was seine Aufgabe ist, und zwar im Rahmen des Erlaubten. Die Ankündigung des vollen Pfostens bezog sich auf eine Tätigkeit, von der ich ausgehe, dass sie weder seine berufliche Aufgabe ist noch dass sie ihm erlaubt sein würde.