Glaubhaftigkeit von Geständnissen
Macht es Sinn, dass Strafgerichte „Geständnisse“ von Angeklagten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen? Nicht immer, aber oft, wie jetzt einmal wieder ein Fall aus Braunschweig zeigt:
Es ist ein Fall, der für viel Aufsehen gesorgt hat. Im Juli 1984 verschwindet eine junge Frau. Die 24-jährige Petra P. wohnte in einem Braunschweiger Studentenwohnheim. Am 26. Juli geht sie zum Zahnarzt, danach verliert sich ihre Spur. Am nächsten Tag meldet ihr Bruder sie als vermisst. Die Suchaktionen der Polizei verlaufen ohne Ergebnis. Die Ermittler fahnden 1985 auch mithilfe der ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“. Doch die Informatikstudentin bleibt verschollen. Sie muss tot sein, so die Vermutung der Polizei. Sie ermittelt, findet einen Verdächtigen, und der gesteht sogar den „Mord“. Und jetzt, 31 Jahre später, stellt sich heraus: Die Frau lebt.
Quelle: NDR

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Der Frau scheint vor allem wichtig zu sein, nie wieder nach Braunschweig zu müssen …