Warten auf den Tod

LeRoy Nash ist 90. Er wartet auf den Tod. In einer 3,50 mal 2,30 Meter kleinen Zelle im Gefängnis von Arizona. LeRoy Nash ist der älteste zum Tode verurteilte Gefangene Amerikas. 1983 war er wegen eines Raubmordes zur Höchststrafe verurteilt worden, den er, damals 68jährig, nach seiner Flucht aus dem Gefängnis begangen hatte. Mehr als 20 Jahre lebt Nash jetzt schon im Todestrakt – in Erwartung der Giftspritze. Von der Möglichkeit, dreimal in der Woche frische Luft im Gefängnishof zu schnappen, macht Nash längst keinen Gebrauch mehr.

Er ist taub, herzkrank und leidet unter Arthritis. Und diese Gebrechen sind seine einzige Chance auf Gnade. Seine Leiden könnten ihn im Rechtsmittelverfahren vor der Hinrichtung retten. Bislang hat es der Oberste Gerichtshof der USA abgelehnt, zu klären, ob die Hinrichtung alter und kranker Todeskandidaten gegen das Verbot grausamer Strafen verstößt.

Quelle: bz.berlin1.de

Ist ja jetzt alles nicht mehr so schlimm, da man ja weiß, dass man jetzt schmerzfrei hinrichtet.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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1 Antwort zu Warten auf den Tod

  1. Avatar von Unbekannt Ingmar Greil sagt:

    Andererseits kann es natürlich auch sein, dass sich das Problem jeden Tag quasi von selbst löst …

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