Dum-Dum-Geschosse für Schweizer Polizei

Die Schweizer Sektion von Amnesty International hat sich vehement gegen die Abgabe von Deformations-Munition an Polizisten ausgesprochen.

Die Menschenrechts-Organisation beruft sich auf das Verbot dieser Geschosse seit der Haager Friedenskonferenz von 1899 und fürchtet exzessive Polizeigewalt.

Der Waadtländer Staatsrat hat Anfang Woche beschlossen, seine Kantonspolizei mit Deformations-Munition, „Mann-Stopp-Munition“, auszurüsten.

Zur Zeit schiesst die Polizei in der Schweiz noch mit Vollmantel-Munition, die den Nachteil habe, so der Staatsrat, dass Täter auch dann noch weiterschiessen, wenn sie schon getroffen sind. Zudem bestehe ein grosses Querschläger-Risiko.

Deformations-Munition hingegen dehne sich im Getroffenen aus und bleibe stecken, was den Täter rascher stoppe und Dritte weniger gefährde.

Quelle: swissinfo.org

In Deutschland benutzt die Polizei diese Art der Geschosse bereits seit mehreren Jahren.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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1 Antwort zu Dum-Dum-Geschosse für Schweizer Polizei

  1. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    In Deutschland benutzt die Polizei diese Art der Geschosse bereits seit mehreren Jahren.Und zwar – wie die Praxis zeigt – zu Recht. Schließlich wird ja nicht zum Spaß „einfach so“ von der Schußwaffe Gebrauch gemacht. Das Risiko verringert sich durch einen „schnellen Stop“ für Passanten, Beamte und sogar für den Täter selbst, da durch die Stopwirkung oftmals ein tödlich plazierter Schuß vermieden werden kann.

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