Flaschenpfandbetrug

Das Einwegpfand-System hat seinen ersten großen Betrugsfall. Professionelle Fälscher wollten 150.000 PET-Flaschen in Leergutautomaten einschleusen – 40.000 Euro wären ihnen sicher gewesen. Die Gauner hätten an den PET-Flaschen gefälschte Etiketten und Barcodes angebracht, hieß es in der „Lebensmittel Zeitung“. Demnach wollte die Bande die Flaschen über Leergutautomaten in das Pfandsystem einschleusen.

Die Behörden in Schleswig-Holstein stellten die Plastikflaschen sicher und nahmen drei Männer fest. Die Plagiate einer Traubensaftschorle sollen aus Litauen stammen. Noch offen ist, ob ein größeres kriminelles Netzwerk dahinter steckt.

Quelle: t-online

Ich bin überrascht, wie billig die Herstellung einer solchen Flasche sein muss.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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