40.000 Prozent Gewinn für Holz statt Haschisch

In Berlin hat ein 35-Jähriger Trickbetrüger gestanden, kiloweise Baumarkt-Holz als vermeintliches Haschisch in Umlauf gebracht zu haben. Sein letzter Kunde war ausgerechnet ein Polizist.

Weil er elf Kilogramm Holz als gepresstes Haschisch verkaufen wollte, muss sich ein «Dealer» vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Der 35-jährige Familienvater gestand, Holzplatten in einem Baumarkt erstanden zu haben, die er als Haschischplatten getarnt verkaufen wollte. Für die Platten bezahlte er 70 Euro. Sein erhoffter Erlös: 28.000 Euro – das sind satte 40.000 Prozent Gewinn.

Über die dunkel eingefärbten Holzplatten legte er zur Täuschung Vorzeige-Platten aus gepresstem Haschisch.

Aufgeflogen war er durch seinen letzten Kunden. Der Angeklagte hatte ausgerechnet einen Scheinkäufer aus den Reihen der Polizei über das Ohr hauen wollen.

Quelle: netzeitung

Vielleicht besser für ihn, nicht einen richtigen Dealer beschissen zu haben, da hätte es möglicherweise einen kürzeren Prozess gegeben.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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