BKA und der Pranger

Hier wurde über ein 13-Jährige berichtet, die Sex-Fotos von sich selbst erstellt hat. Wegen der Aufklärung des Hintergrundes weht dem BKA jetzt kalter Wind in das Gesicht.

Eigentlich wollten BKA-Fahnder mit der Veröffentlichung eines Fotos des 13-jährigen Mädchens dem Sexopfer helfen – nun stehen die Beamten in der Kritik.

Im späteren Mittelalter pflegte man Missetäter auf dem Marktplatz an den Pranger zu fesseln. Das gab den Mitbürgern die Gelegenheit, die Delinquenten ausgiebig zu beschimpfen oder mit faulem Gemüse zu bewerfen. Man sagte dazu auch „Schandpfahl“, denn es handelte sich um eine Ehrenstrafe.

Heute ist der Schandpfahl virtuell, und Objekt öffentlicher Demütigung ist nun ein 13-jähriges Mädchen, dessen Porträt durch Deutschland ging und so schnell nicht vergessen sein wird.

Quelle: sueddeutsche

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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1 Antwort zu BKA und der Pranger

  1. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    Ich frage mich, woher die Vermutung kam, dass sie „immer noch schwerem sexuellen Missbrauch“ ausgesetzt sein könnte.Sofern die Selbstfilmerei wahr ist wird auf den Fotos wohl niemand anders zu sehen gewesen sein.

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