Es stinkt nicht mehr

Wenn die Raketen in den Himmel steigen und der gemeine sylvesterliche Kneipenbesucher nach der Knallerei in seine Kneipe zurückkehrt, wird ihm in weiteren acht Bundesländern etwas fehlen: der Gestank und die Aschenbecher!

Ob es denn der Volksgesundheit hilft, wird sich wohl nie sicher nachweisen lassen, den Gastwirten hilft es ganz sicher nicht.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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8 Antworten zu Es stinkt nicht mehr

  1. Avatar von Unbekannt Wolf sagt:

    Es stinkt wohle, zumindest mir. Ich lasse mir äußerst ungern vorschreiben, wie ich auf meine Gesundheit achte.

  2. Avatar von Unbekannt tr sagt:

    Auch dass es den Gastwirten nicht hilft, muss erst noch bewiesen werden. Für Kneippen mag dies ja vielleicht noch gelten. Aber es gibt einige, die Restaurants meiden bzw. die Aufenthaltszeiten reduzieren, wenn der Laden zu verqualmt ist. Ich gehöre dazu.Weiterhin: Würde man Haschisch in Kneippen ausgeben, würde das sicher auch mehr Besucher bringen. Ist das ein Argument?Rauchen fügt in jedem Fall den anderen Gästen Schaden zu. Kurzfristig (stinkende Kleidung und Haare) und Langfristig (Gesundheit). Daher ist es verdammt egal ob es den Gastwirten schadet oder nicht.

  3. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    Die Daten aus Schottland und Irland sind recht eindeutig: 1.) UmsatzSTEIGERUNGEN in den Pubs, da dort inzwischen Familien zum Essen kommen, die ihre Kinder nicht dem Rauch aussetzen wollen. 2.) Deutlicher Rückgang von Herzerkrankungen bei Nichtrauchern. Mitmenschen wie „Wolf“, die aus irgendwelchen Gründen die Wörter „Rauchen“ und „Freiheit“ durcheinanderbringen, sollten insbesondere Letzteres bedenken – der Raucher schädigt seine Umgebung und begeht genaugenommen dadurch eine (in diesem Falle sogar VORSÄTZLICHE) Körperverletzung.

  4. Avatar von Unbekannt petronella sagt:

    Exakt die Studienergebnisse von anonym wollte ich hier natürlich auch präsentieren. Wenn der Raucher in der Lage wäre, sich an bestimmte rauchfreie Bereiche von alleine zu halten – das schaffen etwa an der Uni ca. 5 % (die stellen sich sogar direkt unter das Rauchen-Verboten-Schild)- hätte es des Nichtraucherschutzes nicht bedurft. Aber jetzt sind natürlich alle gemein zu den armen Rauchern…Möglicherweise sollte man jedoch den Gastwirten überlassen, ob sie eine Raucherkneipe oder lieber ein Nichtrauchercafé betreiben wollen. Da kann ja der Besucher entscheiden, ob er lieber geht. In sämtlichen öffentlichen Gebäuden (Ämter, Gerichte, …) ist das Verbot hingegen längst überfällig!

  5. Avatar von Unbekannt Mausi sagt:

    „Ob es denn der Volksgesundheit hilft, wird sich wohl nie sicher nachweisen lassen, den Gastwirten hilft es ganz sicher nicht.“können Gastwirte etwa keinen Lungenkrebs bekommen?

  6. Avatar von Unbekannt Wolf sagt:

    @Anonym: Rauchverbot ist nur bei Quasi-Hilflosigkeit des Passivrauchers zu verantworten, bspw. bei kleinen Kindern. In allen anderen Fällen fordere ich, das Verbot als „letztes Mittel“ zurück zu halten. In Kneipen sehe ich das Prinzip der Mehrheit!Das Wort von der „vorsätzlichen Körperverletzung“ ist ein Totschlag-Argument, heißt: Verlust aller Maßstäbe. Wer das nutzt, setzt mutwillig auf die Sprachlosigkeit des Gegenübers. Darauf reagiere ich grimmig.@Petronella — Thema Ńichtraucherzone: wie viel % beträgt der Raucher-Bereich, wieviel der Nichtraucher-Bereich? Ist es dem Anteil Raucher/Nichtraucher angemessen? (Ehrliche Frage)@alle — seit 2001 rauche ich nicht mehr und bin froh damit. Aber wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist das Intoleranz und Bevormundung. In dem Sinn sehe ich das Wort Freiheit durchaus angebracht!

  7. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    Ich bin selbst Raucher, und kann das Rauchverbot in Speiserestaurants durchaus akzeptieren, nicht jedoch in Kneipen, in denen die Mehrheit der Gäste Raucher sind.Warum hat man das Gesetz nicht so gestaltet, dass jeder Wirt selber entscheiden kann, ob er ein Raucher- oder Nichtraucherlokal haben möchte???Wie weit muss die Gängelung und Bevormundung des Bürgers noch gehen, bevor ein Aufschrei durch diese Land geht???Der deutsche Michel ist sehr leidensfähig, wie wir spätestens seit 1933 wissen!QUO VADIS GERMANIA???

  8. Avatar von Unbekannt ckwon sagt:

    @wolf:Nicht nur Kleinkinder sind dem Rauch quasi zwangsweise ausgesetzt.Schon mal an die Beschäftigten gedacht? Gerade die müssen sich sehr häufig und sehr lange an der Arbeitsstätte aufhalten…Hier in Niedersachsen gilt das Rauchverbot schon etwas länger. Ich würde nicht behaupten, dass alle Wirte schlechter dastehen als vorher, denn es gibt auch einige Restaurants/Kneipen, die mir jetzt voller vorkommen.

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