Böse Gedanken über Ehrlichkeit

Ein Unbekannter hat der Bundespolizei in Düsseldorf einen Brief mit 23 000 Euro geschickt. Das Geld war einem 23-jährigen Bahnreisenden offenbar gestohlen worden, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte. Der Mann war am 17. Mai mit dem Zug von Düsseldorf nach Gotha gefahren, um dort ein Auto zu kaufen. Beim Verlassen des Zuges stellte er fest, dass ihm das für den Autokauf bestimmte Geld aus seiner Umhängetasche entwendet worden war.

Am Freitag erhielt die Bundespolizeiinspektion Düsseldorf den anonymen Brief mit den Geldscheinen. Der Absender schrieb dazu, das Geld am Tag des Diebstahls im Düsseldorfer Hauptbahnhof gefunden zu haben. Das Schreiben wird laut Polizei kriminaltechnisch untersucht, um Hinweise auf den Absender zu erhalten. Der 23-Jährige erhielt am Montag das Geld zurück.

Quelle: dpa

Manch einer meiner Mandanten wird bei sich denken, dass man so blöd gar nicht sein kann. Zugegeben, ein böser Gedanke.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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4 Antworten zu Böse Gedanken über Ehrlichkeit

  1. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    Genau, so blöd kann man gar nicht sein, Geld mit der Post zu verschicken – das läßt die Post nämlich gar nicht zu.

  2. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    andererseits: ist doch beneidenswert, sich das finanziell und charakterlich leisten zu können, oder?.~.

  3. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    Ja, wer auf 700€ Finderlohn verzichten kann, dem scheint es gut zu gehen.

  4. oder er hat ein schlechtes Gewissen

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