Staatsanwaltschaft nimmt Informationen, wie sie kommen

Die Staatsanwaltschaft Bonn wird in der Spitzelaffäre der Telekom womöglich auch wegen des Verrats von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen ermitteln. Sie prüft derzeit, ob sie ein Ermittlungsverfahren gegen Konzernbetriebsratschef Wilhelm Wegner einleitet, berichtet die «Süddeutsche Zeitung» (Montagausgabe). Wegner gehört dem Aufsichtsrat an.

Die Telekom hatte ihn 2005 ausgespäht und einen Kontakt zu dem «Capital»-Journalisten Reinhard Kowalewsky nachgewiesen. Wegner soll vertrauliche Informationen weitergegeben haben. Der Betriebsratschef bestreitet dies. Die Staatsanwaltschaft prüft dennoch, ob Wegner gegen das Aktiengesetz und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstoßen hat, schreibt die Zeitung.

Quelle: ddp

Die Staatsanwaltschaft sagt dankeschön an die (Stasi-?)Spitzel und verwertet die unlauter erlangten Informationen. Na bitte!

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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1 Antwort zu Staatsanwaltschaft nimmt Informationen, wie sie kommen

  1. Avatar von Unbekannt doppelfish sagt:

    Diese Skandalkette wäre ja das aktuell beste Argument für eine „Dirty Hands“-Regelung. Nicht, daß es bei den Verantwortlichen eine Chance hätte. Es würde ja nur im Weg stehen.

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