Flatrate-Sex im Kreuzfeuer

Flatrate-Sex, ein Billigangebot eines Sex-Clubs in Berlin, gerät unter politisches Kreuzfeuer und und soll nach Meinung einiger Kritiker verboten werden, wie Flatrate-Saufen. Ob das eine mit dem anderen etwas zu tun hat und ob eine Vergleichbarkeit vorhanden ist, wird sicher einer ausführlichen politischen Diskussion zugeführt.
Auf Flatrate-Sex im „Pussy Club“ steht nicht jeder! Die Bordell-Kunden jubeln natürlich über das neue Endlos-Fummeln zum Geiz-Festpreis von 70 Euro. Aber Politiker und Experten sehen rot, wenn sie an die harte Belastungsprobe für die Prostituierten denken. Ausbeutung bis hin zu Gesundheitsschäden: Das befürchten die Flatrate-Kritiker als Folge der Billig-Sex-Aktion.

Man kann es nicht allen rechtmachen. Viele Bordelle greifen in der Wirtschaftskrise zu knallhart kalkulierten Rabatt-Aktionen, um irgendwie zu überleben. Vom Preisnachlass für Hartz-IV-Empfänger bis zum Rentner-Bonus ist alles drin. Und jetzt eben auch Flatrate-Freuden.

„Sex mit allen Frauen! So lange, so oft und wie du willst“, verspricht die Internet-Seite des „Pussy Club“ zum 70-Euro-Festpreis. Nur: Was bleibt von dem Mini-Betrag für die Frauen übrig? Und wie fühlen sie sich wohl als Billig-Ware?

„Das Angebot gehört genauso verboten wie Flatrate-Trinken in Discos“, sagt Ursula Künning (57), Referentin beim Landesverband der Grünen. Nicht die Sex-Gelüste von Männern, sondern das Wohl ausgebeuteter Huren müsse im Mittelpunkt stehen. Die Expertin hält sogar ernste gesundheitliche Schäden durch den Dauer-Service für möglich.

Marion Detlefs (46) von der Huren-Beratungsstelle Hydra e.V. sieht Billig-Sex als Folge sozialer Verelendung in Berlin: „Je ärmer die Freier werden, desto weiter senken viele Bordelle ihre Preise – zulasten der Frauen.“

Ob das im „Pussy Club“ so ist, müsse aber erst geprüft werden. Gestern jedenfalls war dessen Website vor lauter Zugriffen zeitweise überlastet.

Quelle: berlinonline

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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4 Antworten zu Flatrate-Sex im Kreuzfeuer

  1. Avatar von Unbekannt A John sagt:

    Selbst bei einem austrainierten Hochleistungsfreier dürfte die Leistungsfähigkeit auf Grund der physiologischen Gegebenheiten endlich sein.Da nützt auch die großzügigste Flatrate nichts.

  2. Avatar von Unbekannt gonsior sagt:

    Es bleibt Bärbel und Uschi doch selbst überlassen, in welchem Preissegment sie ihre Ich-AG betreiben, nur um nicht auf dem regulären Arbeitsmarkt tätig werden zu müssen.

  3. Avatar von Unbekannt Claas sagt:

    Ob man diesen Club nun für PR auch noch verlinken und namentlich nennen muss ist doch höchst zweifelhaft…

  4. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    diebesbande.blogspot.comthink different

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