Die Sperrung von Kinderporno-Seiten im Internet ist nach Einschätzung des BKA ein wirksames Mittel gegen Pädophile. Vier von fünf Menschen, die im Internet auf Kinderpornos zugreifen, seien Gelegenheits-Konsumenten, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Das zeigten die Erfahrungen in den Ländern, in denen Seiten bereits blockiert werden. Nach den Plänen der Bundesregierung soll das BKA den Internet-Anbietern tagesaktuelle Sperrlisten liefern.
Quelle: dpa
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Wird da nicht eher andersrum ein Schuh draus?Vier von Fünf KiPo-Verdächtigen werden in Deutschland allein deshalb mit dem staatsanwaltlichen Komplettprogramm verfolgt (Hausdurchsuchung, Beschlagnahme aller Computer, etc.) und gelten als KiPo-Konsumenten, weil Sie einen Link zu einer Seite gesetzt haben, auf der es einen Link gibt, der zu einer ausländischen KiPo-Sperrliste führt, auf der wiederum Seiten angegeben sind, die dann tatsächlich KiPo enthalten sollen.