Blöder Zufall

Der geneigte oder auch der nicht geneigte Leser mögen in sich gehen und darüber nachdenken, ob es tatsächlich geglaubt werden darf, dass es sich um einen „blöden Zufall“ gehandelt haben könnte.

Mitarbeiter des österreichischen Justizministeriums und der Gerichte konnten tagelang nicht auf eine Website mit kritischen Inhalten zugreifen. Beim Versuch, die Website www.florianklenk.com aufzurufen, wurde ihnen sogar mit einem Disziplinarverfahren gedroht. Die Sperre trat offenbar kurz nach dem Zeitpunkt in Kraft, nach dem auf der Website ein kritischer Bericht über Vorgänge im Justizministerium veröffentlicht worden war. Das Ministerium stellt Zensur in Abrede und spricht von einem „blöden Zufall“.

Quelle: heise

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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1 Antwort zu Blöder Zufall

  1. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    Selbstverständlich war dies kein Zufall. Ich werde zusammen mit den Kollegen aus den Nachbarländern auch daran arbeiten, dass andere Webseiten, die sich über unser schönes Zensurgesetz kritisch äußern, umgehend abgeschaltet werden.Das mache ich zusammen mit meinem Freund, dem Wolfgang.Eure Uschi.

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