Falschmeldung der Staatsanwaltschaft Braunschweig
Bisher war die Staatsanwaltschaft Braunschweig in der Regel angenehm zurückhaltend im Umgang mit Pressemitteilungen bezüglich laufender Ermittlungsverfahren; anders als z.B. die Staatsanwaltschaft Hannover, bei der hin und wieder der Eindruck entstehen könnte, dass dort extra Bohnen gefrühstückt werden, um über jede Flatulenz berichten zu können.
Jetzt aber ist auch der Staatsanwaltschaft Braunschweig etwas herausgerutscht, von dem hinter vorgehaltener Hand gemunkelt werden könnte, dass es sich um eine gezielte Falschmeldung gehandelt hat.
Die Braunschweiger Zeitung vom 02.10.2015 dazu:
Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft musste gestern eine Meldung von Anfang der Woche korrigieren. In dieser Presseerklärung hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass gegen den zurückgetretenen VW-Vorstandschef Martin Winterkorn wegen des Vorwurfes des Betruges ermittelt werde.
Das trifft nicht zu. Wie die Staatsanwaltschaft gestern mitteilte, gibt es kein formelles Ermittlungsverfahren gegen Winterkorn. Zugleich entschuldigte sich die Staatsanwaltschaft für die Falschmeldung.
Na, wenigstens das!

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war ja klar gewesen, die größten Betrüger lasst man laufen und kassieren dann noch eine fette Bonizahlung und uns VW, AUDI, SEAT und SKODA Fahrer lasst man im Regen stehen
Die Dummen Besitzer können jetzt auf ihre Wagen sitzen bleiben oder man muss hier hohe Wertverluste erfahren. DANKE den ganzen Betrügerteam !!!
Was nicht ist kann noch werden. Und Schaden wird man wohl nicht haben, das Softwareupdate wird keine Stunde dauern und wird nichts kosten. Man sollte das Thema nicht dramatisieren.
Jeder befürchtet jetzt, dass sich durch das Softwareupdate die Motorleistung der Fahrzeuge merklich verringert.
Gegen wen wird denn dann ermittelt, gegen Händler und Kunden?