Krokodile vor Gericht
Also, was machen Krokodile vor Gericht, hier vor dem Landgericht Halle? Sie geben ihren Namen dafür her, dass man sagen kann: Krokodilstränen!
Da haben wir mal wieder so einen. Den angeblich so harten angeblichen (ehemaligen?) König (von Deutschland) der Reichsbürger. Weinen kann er!
Es geht um eine stattliche Summe: 1,3 Millionen Euro soll der Angeklagte, der sich selbst als „König von Deutschland“ bezeichnet, zur Seite geschafft haben. Der angebliche Monarch beteuert seine Unschuld – und bricht im Gerichtssaal in Tränen aus.
Quelle: ntv
Und, auch die Sache mit den Reichsbürgern, das stimmt nun wohl doch nicht, der Ex-Monarch Distanzierte sich sogar kategorisch:
In Halle ging Fitzek zu dieser fragwürdigen Geisteshaltung auf Distanz: Vor Beginn der Verhandlung wehrte er sich vehement gegen den Eindruck, Teil der „Reichsbürger“-Bewegung zu sein. „Mit solchen Leuten habe ich nichts zu tun“, betonte er. „Reichsbürger sind ewig Gestrige“, erklärte der Angeklagte vor zahlreichen Medienvertretern.
Quelle: s.o.
Also sind die Reichsbürger jetzt Führerführungslos? Man weiß es nicht so genau.
Jedenfalls beneide ich den Rechtsanwalt, der als Verteidiger auftreten muss, nicht. Strafrecht macht nicht immer Spaß.

Quelle: ketzerschriften.net
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Da arbeitet wohl eher jemand auf seinen Jagdschein hin. Horrido.