Anwaltsgerichte und Qualität
Leider zwei Begriffe, die weit auseinanderdriften können.
Ich habe schon einige Kollegen vor einigen Anwaltsgerichten verteidigt, jetzt habe ich mal wieder ein Gericht „erwischt“, das den Eindruck macht, am Wettbewerb für:
„Wer kann es noch schlechter“
die Favoritenrolle ergattern zu wollen.
In einem kurzen Beschluss beinahe unverständliches Geschwurbel, fehlende Worte, fehlende Kommata, Formulierungen wie aus dem Mittelalter.
Ein Kollege, der wegen Befangenheit ausgeschieden ist, wird als Mitverfasser des Beschlusses erwähnt, grundlegende Bedenken werden nicht berücksichtigt.
Wer ein solches Niveau bietet, sollte von sich aus den Vorschlag unterbreiten, sich selbst abzuschaffen.
Oder schlechten Wein getrunken?

RSS – Beiträge
Was steht denn wo eigentlich???
Es ist schön, dass auch einem Gerichte ob seines Geschwurbels gelegentlich die Worte fehlen. Da sind dann passend dazu fehlende Kommata nicht mehr gar so relevant.