SUPERGEIL? Nö, superscheiße!
Samstag, EDEKA, Halle/Saale, Merseburger Straße, 10.30 Uhr.
Am Eingang, sehr löblich, eine Vorrichtung für Desinfektionstücher mit Entsorgungsmöglichkeit, um die Griffe der Einkaufswagen zu säubern. Leider gerade leer.

Einige Meter weiter zwei junge Männer, Promotions-Schleimer für die nächste Einkaufswagen-Generation.

Ich spreche einen der beiden darauf an, dass der Desinfektionstuchspenderautomat aufgefüllt werden müsste.
Reaktion: Wissen wir, aber dafür sind wir nicht zuständig.
Dreckswichser – habe ich nur gedacht, nicht ausgesprochen. Ob nun nur Promotions-Schleimer von Drittfirma oder EDEKA-Sklave, im Rahmen des solidarischen Zusammenrückens ob der Corona-Krise könnte man mehr erwarten.
Dann an der Informationstheke. Nette Dame, die mitteilt, man wisse das, man habe schon nachbestellt, warte schon darauf.
Lieber Herr EDEKA, Ladenbetreiber oder wie auch immer Verantwortlicher: Habt Ihr eigentlich einen oder mehr an der Waffel, oder was? Hat es Euch so überrascht, dass diese Tücher in Corona-Zeiten schneller ausgehen könnten als in „normalen“ Zeiten?
Vorausschauend planen, wenn es um die Gesundheit von Kunden und Personal geht, ist offenbar nicht Euer Ding.
Supergeil? Nö, superscheiße!
Sechs, setzen!
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