Hat man aus dem Drama um die Love-Parade in Duisburg im Jahre 2010 gelernt? Steuert man in Magdeburg auf ein ähnliches Desaster zu?
Erste Eindrücke lassen das befürchten. Direkt aus meiner Mandantschaft ist mir mitgeteilt worden, dass die vollmundigen Sprüche aus der Politik der sofortigen nachhaltigen Hilfe wohl mehr Wahlkampfpropaganda als ernstzunehmende Ankündigung waren.
Darüber, dass diejenigen (Stadt Magdeburg, Polizei, Marktbetreiber, sonstige), die dafür zur Verantwortung zu ziehen sein werden, dass die Amok-Fahrt wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen überhaupt möglich war, vorläufig vom Dienst befreit sind, ist bisher nichts bekannt geworden.
Ich gehe aber davon aus, dass die dafür Verantwortlichen in Magdeburg sehr schnell reagieren und das Nötige veranlassen, um nicht selbst in den Strudel der Ermittlungen zu geraten. Das könnte sehr schnell geschehen und ist noch vermeidbar.

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